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Ein Abend mit Nivedita, viel neuem Küchenwissen und einer Sauce, von der wir noch länger reden werden.

„Wie viel Gewürz kommt da jetzt rein?“ „Ungefähr so viel. Und dann: probieren!“

Gemeinsam kochen und neue Handgriffe mit Niv lernen.

 

Beim indischen Kochkurs „The Spice of India“ am 18. Oktober im ZAM haben wir gelernt, wie viel beim Kochen vom eigenen Gefühl abhängt. Zu sechst haben wir mit Nivedita Das Gupta gekocht, viel gelacht und am Ende ziemlich viel gegessen.

Gemüse schneiden und die Zutaten vorbereiten.

 

Nivedita kommt aus Indien und lebt seit 2022 in Deutschland. Beruflich ist sie Fitnesstrainerin, unter anderem beim Sommerfitnessprogramm der Stadt Erlangen. Ihre große Leidenschaft fürs Kochen hat sie an diesem Abend mit uns geteilt. Ihr ist wichtig, dass gesundes Essen auch richtig gut schmeckt. Das hat sie uns mit diesem Menü ziemlich überzeugend gezeigt.

Viele frische Zutaten für die Gemüsebällchen.

 

Was kommt in den Topf?

Es gab Samosas mit würziger Kartoffelfüllung, Vegetable Malai Kofta – Gemüsebällchen in cremiger Sauce –, dazu Basmatireis mit Kreuzkümmel und Erbsen. Zum Nachtisch: Kalakand, eine indische Milchsüßigkeit mit Kardamom, bei uns mit Pistazien und Rosenblättern obendrauf.

Wir haben alles gemeinsam zubereitet. Gemüse schneiden, Kartoffeln reiben, Füllungen mischen, Bällchen formen: Es gab genug zu tun, und wir konnten uns bei Nivedita einiges abschauen. Zum Beispiel, wie man beim Schnippeln besser vorankommt. Oder wie man Gewürze kombiniert und wann sie in den Topf gehören.

Denn einfach irgendwann alle Gewürze hineinzuschütten, wäre dann doch zu einfach. Wann man sie zugibt und wie man sie verarbeitet, macht einen Unterschied. Bei den Mengen dagegen darf man sich ruhig auf den eigenen Geschmack verlassen. Das Rezept gibt die Richtung vor, abgeschmeckt wird selbst.

Gewürze kennenlernen und miteinander kombinieren.

 

Auch bei der Konsistenz ging es ums Gefühl – manchmal ganz wörtlich mit den Fingern. Lässt sich die Masse schon formen? Hält sie zusammen? Das muss man ausprobieren. Gut, wenn dabei jemand neben einem steht und zeigen kann, worauf es ankommt.

Die Konsistenz mit den Händen prüfen.

 

Das Rezept gibt die Richtung vor

Für alle, die sowieso eher nach Gefühl würzen, war der Abend eine schöne Bestätigung: Ja, das darf so! Man muss sich nicht an jede Mengenangabe klammern. Mit dem Ausprobieren kommt die Erfahrung, und irgendwann weiß man besser, was noch fehlt. Genau das macht Lust, zu Hause weiterzukochen.

Gegessen haben wir natürlich auch zusammen. Und zwar zu viel. Aber bei dieser Sauce zu den Koftas war Aufhören wirklich schwierig. Für uns: die beste Sauce aller Zeiten. Wie praktisch, dass Nivedita auch Fitnesskurse anbietet – nach diesem Essen kommen wir vielleicht gleich dort vorbei. 😉

Samosas mit würziger Kartoffelfüllung.

 

Vegetable Malai Kofta in cremiger Sauce.

 

Kalakand mit Pistazien und Rosenblättern.

 

Danke, Nivedita, für den schönen Abend, die vielen Tipps und das großartige Essen! Wer jetzt selbst Lust aufs Ausprobieren bekommen hat: Es gibt weitere Kochkurse im ZAM. Schon diesen Sonntag wird wieder gemeinsam gekocht.